100 % Merino mit 384 m auf 100 g läuft als Fingering und will Nadelstärke 2,5–3,5 mm. Das Garn liegt rund und elastisch in der Hand, weshalb Lacekanten offen fallen. Für dein Projekt passt dazu eine Maschenprobe vor dem Tuch oder Pulli.
Farben richtig einordnen
Da alle Stränge dieselbe Basis teilen, entscheidest du allein über Farbe und Partie. Helle Töne wie Farmhouse White oder Paper- ähnliche zeigen Lace, dunkle wie Wolf oder Peppercorn schlucken Muster. Speckles wie Horror Hostess oder GG Loves Orange setzen Sprenkel über die Fläche. Du trägst sie für ein einfaches Tuch kraus rechts, damit die Farbe wirkt. Semi-Solids wie Oak, Siren, Rose oder Ristretto changieren leicht. Für Streifenpullis kombinierst du zwei Semi-Solids und wechselst jede zweite Reihe den Strang. Für gleichmäßigen Fall wäschst du die Maschenprobe von Hand und misst nach dem Trocknen. Das Merino filzt bei Hitze, also pflegst du fertige Teile mit Wollwaschmittel liegend.
Ein Tuch braucht meist 1–2 Stränge, ein Pulli je nach Größe deutlich mehr. Maßgeblich sind Lauflänge und Maschenprobe laut deiner Anleitung.